Junge Erwachsene liefern Putin beim Internationalen Gerichtshof ab  

„Putin symbolisch in Den Haag beim Internationalen Strafgerichtshof abliefern“: Das hatten sich junge Erwachsene aus Berlin vorgenommen. Im Rahmen des von der EU geförderten Jugendpartizipationsprojektes „Wir und die EU“ besuchten 12 junge Erwachsene fünf Tage lang Den Haag in den Niederlanden. Im Gepäck: Ein selbst designtes Roll-up. Dieses zeigt den russischen Diktator Putin in ausgedachter Fantasie-Gefängniskleidung. Darüber steht in großen Buchstaben das Wortspiel „PUTINJAIL“.

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Was ist Eurojust? Unser Besuch bei der EU-Agentur für justizielle Zusammenarbeit

Wir waren bei Eurojust! Mit unserem Jugendpartyzipationsprojekt „Wir und die EU“. Bei Eurojust gabs erstaunlich guten Kaffee, spannede Microphones zum Rumallbern und einen Input einer Pressesprecher*in. Sie erklärte, am Beispiel der Jagd auf russische Wegwerf-Terroristen, wofür Eurojust da ist und wie es funktioniert. Wir lernten: Zum an die Kette legen der russichen Schattentanker fehlt in der EU bisher der politische Wille. Und Papp-Putin hatten wir na klar auch im Gepäck.

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Wladimir nach Den Haag

In der Vorbereitung des Papp-Putin nach Den Haag zum Kriegsverbrecher*innen-Tribunal Schleppens haben wir uns viele Gedanken über die Aktion gemacht: Was ist die Symbolik? Was bedeutet sie? Wie groß ist Putin eigentlich und welchen Gesichtsausdruck hätte er wohl, wenn wir ihn beim Internationalen Strafgericht abgeben? Dies, und warum wir uns für eine solidarische Hommage an den Kölner Künstler Jaques Tilly entschieden haben, steht in diesem Text.

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Widerstand, Folter, Abschiedsbriefe: Das Nationale Monument Oranjehotel

Wir sind in Den Haag, Niederlande. Dank unseres Jugendpartizipationsprojekt „Wir und die EU“. Außer den EU-Behörden Europol und Eurojust besuchen wir das Widerstandsmuseum „Oranjehotel“. Diese nationale Gedenkstätte war während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg ein Folter-Polizeigefängnis für Juden, Widerstandskämpfer*innen und Kleinkriminelle. Die Berichte der eingesperrten Menschen über Folter und Abschiedsbriefe von zum Tode Verurteilten sind keine leichte Kost. Die Darstellung davon, was Besatzung für den Alltag der Menschen bedeutet, war sehr lehrreich.

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„ID-Card please!“ Unser Ausflug zu Europol

Mit unseren von der EU geförderten Jugend-Partizipationsprojekt „Wir und die EU“ waren wir vom 22. bis zum 27.9.2026 in Den Haag. Dort waren wir beim Internationalen Gerichtshof, dem Friedenspalast, Eurojust und bei Europol (und am Strand). Unser Besuch bei Europol lief jedoch anders als geplant. Zusammen mit unseren auf Pappschilder gemalten Fragen an die EU haben wir uns dort fotografiert. Die Antwort: Blaulicht, Straßensperre und vorläufige Festnahme zur Personalienkontrolle.

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Besuch am Friedenspalast

In Den Haag ist eines der bekanntesten Gebäude, nicht der Palast der niederländischen Königsfamilie, sondern der Friedenspalast. Vor der Tür weht die Flagge der UNO: Hier sitzen der Internationale Schiedsgerichtshof und der Internationale Strafgerichtshof. Wir haben das Besucher*innenzentrum besichtigt. Und drüber nachgedacht, was der Laden bringt.

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Andrew Carnegie und sein „Gospel of Wealth“

Gemälde und Büste von Andrew Carnegie im Museum des Friedenspalast

Der amerikanische Industrielle Andrew Carnegie finanzierte den Bau des Friedenspalastes aus seinem Privatvermögen. Warum, legt er in seinem Buch „The Gospel of Wealth“ dar. Es enthält  Abwägungen über eine Erbschaftssteuer und das altbekannte Thema Kapitalismus vs. Kommunismus. Eine Kritik.

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