Future Peace Lab: EU-Jugendpartizipationsprojekt bewilligt!

Die EU hat unser neues Projekt bewilligt! Es heißt „Future Peace Lab“. Worum es geht? Wir möchten den Kongress „Future Peace Lab“ organisieren. Dieser soll im Herbst 2027 oder Frühjahr 2028 stattfinden. Damit wollen wir erreichen, das Stimmen junger Menschen zum Thema „Frieden“ ein Forum bekommen und in der Gesellschaft und in der Friedensbewegung gehört werden. Denn angesichts des verbrecherischen russischen Angriffskrieges in der Ukraine und einer möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht besteht unter jungen Menschen ein großer Bedarf an Auseinandersetzungen zu Sicherheits-, Friedens- und Menschenrechtspolitik. Falls Du mit organisieren möchtest: vernetzungpartizipation@riseup.net

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Do. 3.9.2026 Online-Vorbereitungstreffen „Wir besuchen die EU in Den Haag“, 18h

Wir wollen zur EU nach Den Haag fahren. Deshalb machen wir am Donnerstag, den 3. September im Internet um 19.30 ein Vorbereitungstreffen. Auf dem Vorbereitungstreffen gibts aktuelle Reise-Infos, ein Kennenlernen und wir erläutern unser Awareness-Konzept. Außerdem ist das die Gelegenheit, uns Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse mit auf den Weg zu geben.

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Sa. 15.8.26: Brickbuild Utopias: Das Experiment, 11h

Utopien mit Klemmbausteinen darstellen? Das wollen wir ausprobieren. Deswegen treffen wir uns am Samstag, 15.8.2026, 11-17h oder auch länger im Büro in Neukölln. Wir machen das zum ersten Mal; das Ganze ist ein Experiment, um zu gucken, ob es sinnvoll ist, aus der Idee ein Seminar oder ein Projekt zu machen. Für Klemmbausteine, Essen und Trinken ist gesorgt, es fehlen nur Du und deine Ideen.

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Sa. 1.8.2026 : Workshop Awareness für die Tour nach Den Haag 14h

Wir beschäftigen uns mit Awareness. Denn wir fahren gemeinsam zur EU nach Den Haag. Deswegen schauen wir uns unser erprobtes Awareness-Konzept an, das wir für unsere Fahrten und Aktivitäten seit mehreren Jahren regelmäßig fortschreiben. Diesmal geht es darum, wie unsere Fahrt zur EU nach Den Haag für uns alle sicher und angenehm werden kann. Das machen wir am Samstag, den 1. August von 10-18h im Büro in Neukölln. Anmeldung bitte an vernetzungpartizipation@riseup.net

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Wir Forschen! Kreativer Widerstand gegen den Nationalsozialismus

79 Jahre nach dem Ende der Nazi-Herrschaft gibt es leider immer weniger noch lebende Zeitzeug*innen, die jungen Menschen Informationen aus erster Hand geben können. Deswegen ist es wichtig, neue und innovative Zugänge zur Geschichte zu finden. Mit unserem Projekt „Kreativer Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ haben wir die Biografien und Widerstandsaktionen von Menschen erforscht, die sich mit kreativen Aktionen gegen die Gräuel der Nazi-Herrschaft zu Wehr gesetzt haben.

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Edelweißpiraten: Eine Hippies oder Mörder? Jugend-Gegenbewegung in der Nazi-Zeit

Gemeinsam miteinander abhängen vor dem Edelweiß. Szene aus dem Gedenk-Grafitti in Köln-Ehrenfeld

Jugendgruppen, die keine Lust auf den den Drill der Hitler-Jugend (HJ) hatten, gab es auch in Köln. Wie sind ihre Taten zu bewerten? Alles nur ein bisschen politisch belanglose jugendliche Rebellion oder Widerstand gegen Nationalsozialismus bis ins Jugendkonzentrationslager? Darauf gibt es keine einfache Antwort. Doch was auffällt: Vieles an den Dynamiken in den Cliquen der Edelweispirat*innen und dem Umgang der Gesellschaft damit hat Parallelen zur Klimabewegung heute. 

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Lübeck-Travemünde: Temporäres Mahnmal für Swing-Jugend

Mit Kreide, Kleber und Papier installierten am Wochenende junge Erwachsene in Travemünde ein temporäres Mahnmal für die Swing-Jugend. Die Swing-Jugend gerieten durch ihren Musikgeschmack in Opposition und Widerstand zur Nazi-Regierung. Das Mahnmal besteht aus einer mit Kreide beschrifteten Bank an der Promenade. Der Slogan lautet: „Swing heil!“. Daneben klebt ein QR-Code, der auf Hintergrund-Informationen verweist. „Das ist eine Nachstellung“ erklärt Louise Walters, einer der beteiligten jungen Erwachsenen. „So oder so ähnlich hat es hier im Sommer 1941 ausgesehen!“

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„Heil Hotler!“ Die Swing Kidz

Sie waren die erste gegenkulturelle Jugendbewegung in der Geschichte Deutschlands: Die Swing-Kidz. Ihre Liebe für Musik und Tanzen ließ sie in Konflikt mit den Vorstellungen des Nazi-Regimes und in den Widerstand geraten. Für viele Jugendliche führte dieser Weg an der Front, in das Gefängnis oder ins KZ und endete oft tödlich. besonders wild trieben es die Swings in Hamburg. Mit lustig-fröhlichen Performances machten sie im Alltag das Regime lächerlich und entlarven heute die Behauptung, man habe ja nichjs tun können, als Lüge.

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Di. 22.9.-So. 27.9.26 Exkursion „Wir und die EU“: Auf nach Den Haag!

Wir fahren nach Den Haag! Mit unserem Jugendbeteiligungsprojekt „Wir und die EU“. Denn Den Haag ist Sitz der Europäischen Justiz (Eurojust), des Internationalen Strafgerichtshofs (IstGH) und vieler internationaler Rechtsbehörden. Das ist kein Zufall: 1899 und 1907 fanden hier im Friedenspalast die ersten u.a. von Bertha von Suttner angeregten modernen Friedenskonferenzen statt, die in die „Haager Landkriegsordnung“ mündeten. Später waren in Den Haag die Gerichtshöfe des Völkerbundes ansässig. Und das wollen wir uns mal anschauen! Und ins „Hotel Orange“, dem Gestapo-Knast, in dem ungefähr alle gefangegen niederländischen Widerstandskämpfer landeten, besuchen wir auch.

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Absage: Baltic Youth Peace Week in Helsinki findet nicht statt

Liebe Mitglieder und Aktive,
leider müssen wir mitteilen, dass die Reise nach Finnland zur „European Youth Peace Week“ abgesagt ist. Grund dafür sind Vorkommnisse, die unsere Delegierten beim Vorbereitungstreffen in Helsinki vor zwei Wochen erleben mussten. Auf dem Treffen hat unser finnischer Partner die Kooperation beendet. Der Vorstand von Aseistakieltäytyjäliitto (AKL) befand, dass unser Slogan „Israel-Hass ist kein Pazifismus“ für ihre Organisation untragbar sei. Doch keine Panik: Wir fahren statt dessen nach Den Haag zur EU und dem Internationalen Gerichtshof. Alle Infos findet ihr hier.

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Partners wanted: Skillshare on Subvertising to counter right-wing extremism and fake news

Subvertising and „communication guerrilla“ tactics offer a rich repertoire of forms of action for engaging politically with right-wing extremism in Europe. At the same time, right-wing extremists utilize these very techniques to gain tration in the me-dia. For this reason, we aim to launch a Europe-wide skill-share project focused on using communication guerrilla tactics to counter right-wing extremism. And we are looking for partners for that.

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Su, 3 May: Workshop: How to Involve Youth (with EU Funding)? Lyon, 1pm

Using the Erasmus+ funding program to strengthen cooperation and networks among young activists? Sounds far-fetched, but it’s possible! Dedicate to the European Youth Week we’ll demonstrate this on May 3 at 1pm in Lyon at the 5 Rue Hector Berlioz, Villeurbanne, France. The Ban Fossil Ads Gathering 2026 is taking place there.

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„Wir forschen!“ Ausstellung zu kreativen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, 24.-26.4.2026

Eine Gruppe junger Menschen, die sich in der Vereinigung für Vernetzung und Partizipation e. V. engagiert, präsentiert vom 24. bis 26.4.2026 die Ergebnisse des Projektes „Wir forschen! Kreativer Widerstand gegen den Nationalsozialismus!“ Die Gruppe recherchierte 12 Monate in Museen. Die kreativen Widerstandshandlungen, die sie fanden, präsentieren und würdigen sie mit einer spannenden Ausstellung. Sie ist in Neukölln im Ladenlokal im Erdgeschoss der Kirchhofstraße 45 am Freitag, den 24.4. ab 18h bis 22h zu besichtigen; Samstag, den 24.4. und am Sonntag, den 25.4. von 12h bis 17h (am Samstag vermutlich auch länger). Der Eintritt ist kostenlos.

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Das niederländische Königshaus als Symbol im Widerstand

Ihren Unmut über die nationalsozialistische Besatzung drückten Niederländer*innen oft in der Unterstützung ihres Königshauses der Familie Oranje-Nassau aus, zum Beispiel durch die Nutzung von Farben und Symbolen des Königshauses oder gar mit einer Geburtsanzeige für ein Kind, das die Namen der Frauen der Königsfamilie trug. Gut dokumentiert ist auch die Umgestaltung von Propaganda-Materialien mit einfachsten Mitteln.

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„Fahrt selbst nach Deutschland“: Kreativer Widerstand gegen Zwangsarbeit

„Fahrt doch selbst nach Deutschland!“ statt „Fahrt mit uns nach Deutschland!“ Protest mit Farbe gegen Werbung zur Zwangsarbeit

Der Arbeitskräftebedarf der deutschen Waffenindustrie führte zur zwangsweisen Aushebung von Arbeitskräften in den besetzten Gebieten. Vom Nordkap bis zum Balkan, von den Pyrenäen bis zum Ural treibt das junge Menschen in den Widertand. Mit geistreichen Eingriffen in die Propaganda für Zwangsarbeit setzten Widerständler*innen öffentliche Zeichen gegen die deutschen Besatzer. Drei Beispiele aus Polen und den Niederlanden.

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Der gefälschte „Abend“ von Brüssel

Aus dem belgischen Widerstand sind überraschenderweise mindestens zwei gefälschte Zeitungen überliefert. Gefälschte Zeitungen Als der ganz heiße Scheiß werden immer wieder gefälschte Tageszeitungen vermarktet. Das Konzept dahinter ist immer gleich: Man druckt eine Zeitung im offiziellen Erscheinungsbild. Die Zeitung verkündet jedoch nur gute Nachrichten und zeigt damit, dass eine andere Welt möglich wäre. Doch diese Idee ist nicht neu, bereits der Belgische Widerstand verwendete dieses Konzept.

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Die rote Rote Kapelle: Mit Adbustings gegen Hitler

Eine der wenigen Widerstandsorganisationen im deutschen Faschismus war die sogenannte „Rote Kapelle“. Eine der bekanntesten Aktionen des Netzwerkes ist ausgerechnet eine Adbusting-Aktion. Damit protestierten etwa 20 Menschen mitten im Faschismus mitten in Berlin gegen eine rassistische und antisemitische Ausstellung von Beutewaffen. Leider verurteilte und ermordete die deutsche Justiz für diese Aktion einige ihrer Angehörigen brutal mittels Würgegalgen.

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Sich den Tonfall der Macht aneignen: Kreativer Widerstand beim Warschauer Aufstand

Mit dem Projekt „Wir forschen! Kreativer Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ suchen wir Spuren von subversiven Kommunikationsguerilla-Aktionen gegen die Nazis. Warschau ist dafür ein guter Ort. Die polnische Hauptstadt war während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg gleich zweimal der Ort von Aufständen. Dies zeigt sich auch in den Museen der Stadt. Militärische Themen dominieren, doch unter den Exponaten sind auch einige Zeugnisse von subversiven kreativen und künstlerischen Widerstandshandlungen.

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So. 3.5. Exkursion: Tag der Offenen Tür im Bundestag, 10h

Endlich: Am Sonntag, 3. Mai 2026, öffnen das Reichstagsgebäude, das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher. Der traditionelle „Tag der Ein- und Ausblicke“ ist ja letzten Herbst an seinem traditionellen Termin im September sang- und klanglos ausgefallen (weil Bundestagspräsident*in Julia Klöckner lieber ihre Abgeordneten auf die von ihr verbotenen Regenbogenfarben kontrollieren musste?) Statt dessen waren wir im Herbst beim Tag der Offenen Tür im Auswärtigen Amt. Aber jetzt findet der Tag der Offenen Tür im Bundestag statt und das wollen wir uns ansehen!

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